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© Daimler
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Laut einer Studie shoppen 7,1 Prozent der Menschen weltweit täglich online. Doch diese im virtuellen Raum getätigten Käufe werden ausgeliefert, treten damit in den realen Raum ein und verursachen dort Probleme in der Infrastruktur und beim Energieverbrauch. Vor allem in den ohnedies belasteten Zentren der Großstädte macht die Auslieferung der immer weiter ansteigenden Zahl an Paketen Probleme. Die Logistikbranche spricht von der sogenannten letzten Meile.

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Für die Probleme vor allem des städtischen Lieferverkehrs bietet ein Konzeptfahrzeug von Daimler eine neue umfassende Lösung. Die Studie „Vision Van“ ist ein vollelektrisches Fahrzeug, das – je nach Einsatzzweck – eine Reichweite von 80 bis 270 Kilometern erreicht. Laut Herstellerangaben ist es der erste Transporter weltweit, der alle Beteiligten und Prozesse, vom Warenverteilzentrum bis zum Empfänger, digital vernetzt. Damit wird der Transporter zum Teil des Internet of Things.

Datenzentrum auf Rädern

Das Fahrzeug verfügt über ein automatisches Beladesystem, das heißt, es drückt dem Fahrer bei jedem Stopp die entsprechenden Pakete „in die Hand“. Und auf der letzten Meile wird er von einem Lieferroboter oder einer Drohne unterstützt, welche den Weg bis zur Haustür des Empfängers übernehmen.

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„Wir richten unsere Aufmerksamkeit künftig weit über das Fahrzeug hinaus auf die gesamte Wertschöpfungskette und das komplette Geschäftsumfeld unserer Kunden“, erklärt Volker Mornhinweg, Leiter Mercedes-Benz Vans. „Wir liefern Transportlösungen für das digitale Zeitalter und entwickeln den Van zum intelligenten, vernetzten Datenzentrum auf Rädern weiter.“

https://www.mercedes-benz.com/de/mercedes-benz/next/vernetzung/logistikcenter-auf-raedern/